Trauergruppe


MEMENTO

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr,
- Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muß man leben.
(Mascha Kaléko, Verse für Zeitgenossen)

 

Trauern bedeutet Begegnung mit einem Verlust und den Folgen für die Hinterbliebenen.
Trauern bedeutet auch Begegnung mit dem Leben angesichts eines Verlustes.
Doch - "Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?" -

Die Begleitung einer Trauergruppe in guter, geschützter Atmosphäre gibt Raum und Möglichkeiten, sich angesichts der Sprachlosigkeit, an seine eigene Trauer heranzuwagen. Es kann erleichternd sein, die Trauer zur Sprache zu bringen, ermutigend für Trauernde, ihr Befinden für sich selber hörbar auszusprechen.

Wir laden ein zu behutsamen Schritten, die dazu verhelfen können, mit empfundener Trauer in Berührung zu kommen.
Wir können uns gegenseitig stützen und begleiten - ein Stück des Weges.

Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel/ Fax: 04152 - 83 69 02.